[Michaela-Didyk Newsletter] Monatsgedichte, Twitter und Schreibnacht-Abo: Neues bei Unternehmen Lyrik - Rätsel inklusive
Michaela Didyk
info at michaela-didyk.de
Fr Okt 16 19:37:07 CEST 2009
Liebe Leserinnen und Leser,
nach einer langen Sommerpause gibt es wieder einen Newsletter - zum
Überblick über neue Aktionen ganz im Zeichen von Unternehmen Lyrik. Sie
erfahren von aktuellen Kursen und Projekten. Zudem finden Sie mich
inzwischen auf Twitter. Was auch im dritten Newsletter-Jahr nicht
fehlt, ist das "Jahresrätsel", zu dem ich Sie herzlich einlade.
Ob hier oder beim Twittern - ich wünsche Ihnen eine inspirierende
Lektüre.
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1. Monatsgedichte
2. Das neue Schreibnacht-Abonnement
3. Maler und Dichter: Eine Kurs-Ankündigung mit Rätsel
4. Inspirationsquelle und Info-Pool: Twitter
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1. Monatsgedichte
Alle 28 Tage steht es Ihnen frei, eines Ihrer Gedichte themenbezogen im
"Blog Monatsgedichte" zur Auswahl zu stellen. 13 verschiedene
Jurorinnen und Juroren aus dem Literatur- und Kulturbetrieb bestimmen
in den 13 Mondmonaten eines Jahres jeweils ein Siegergedicht.
Margrit Manz, vormalige Intendantin im Literaturhaus Basel und
Mitbegründerin des "open mike", traf die erste Entscheidung für
Oktober. Der Literaturkritiker Günter Ott juriert das Monatsgedicht für
November.
Intention des Projekts ist es, dem jeweiligen Gewinner beim
Namensaufbau Schützenhilfe zu geben sowie Autorinnen und Autoren
untereinander zu vernetzen. Um an der Novemberrunde noch teilzunehmen,
müssen Sie bis zum Wochenende rasch durchstarten. Doch auch die dritte
Runde wartet darauf, dass Sie sich im Blog anmelden und Ihr Gedicht
"posten".
Die genauen Details finden Sie hier:
<http://www.unternehmen-lyrik.de/projekte/monatsgedichte/>
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2. Das neue Schreibnacht-Abonnement
Jeden letzten Donnerstag eines Monats heißt es: Auf zur Schreibnacht!
Zwischen 19 Uhr und 23 Uhr treffen sich seit einem Jahr regelmäßig
Dichterinnen und Dichter zum geselligen Schreiben im online-Forum.
Textimpulse, kreativer Austausch und gegenseitige Ermunterung lassen
die Zeit schnell verfliegen, meist über das offizielle Ende hinaus.
Wer lieber im stillen Kämmerchen an seinen Texten feilt, dem steht nun
das neue Schreibnacht-Abonnement zur Verfügung. Die Unterlagen der
ersten sechs Abende sind hier - für das halbjährige Abonnement
angepasst und erweitert - zusammengefasst. Pro Monat schicken Sie aus
den Schreibanregungen des jeweils rund 20-seitigen Manuskripts fünf
Gedichte zum Kreativ-Lektorat ein und erhalten dafür ausführliches
Feedback. Die Themen führen über das oft nur selbstbezogene Schreiben
hinaus: Vom Nebelland, Stern oder Märchen über das humorvolle Dichten
zur Objekt-Tücke und Zeichnung bieten sich vielfältige Motive, die den
eigenen Fundus erweitern.
Zur ausführlichen Information und Anmeldung führt Sie dieser Link:
<http://www.unternehmen-lyrik.de/kurse/lyrik-training-abo/>
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OKTOBER & NOVEMBER IM ÜBERBLICK - UNTERNEHMEN LYRIK:
WERKSTÄTTEN UND ONLINE-KURSE
29. Oktober: Schreibnacht online - Sprichwörter und Wendungen: "Heute
bleibt die Küche kalt/ die alte Rechnung offen" (Michael Zeller)
<http://www.unternehmen-lyrik.de/kurse/schreibnaechte/>
6. bis 8. November: Dichten im Kontakt zur Muse - Von der Ernte zur
Traumsaat <http://www.unternehmen-lyrik.de/kurse/im-kontakt-zur-muse/>
10. November: BeGEISTert Dichten - Mit der Erde träumen
<http://www.unternehmen-lyrik.de/kurse/begeistert-dichten/>
13. bis 15. November: Stadtgedichte - Venedig und seine Brücken
<http://www.unternehmen-lyrik.de/kurse/stadtgedichte/>
21. bis 22. November: Feinschliff für Verse - Der Einsatz von
Stilmitteln <http://www.unternehmen-lyrik.de/kurse/lektoratskurse/>
26. November: Schreibnacht online - Rund ums Schenken aus bald
gegebenem Anlass: "Hochdruck an Weihnachten/ gefolgt von einer
Tiefdruckrinne" (Erich Puchta)
<http://www.unternehmen-lyrik.de/kurse/schreibnaechte/>
Dezember kursfrei
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3. Maler und Dichter: Eine Kurs-Ankündigung mit Rätsel
Vierzig Jahre ist Hermann Hesse alt und steckt nach einem
Nervenzusammenbruch in einer tiefen Krise. Auf Anraten des Arztes
beginnt er zu malen, zunächst in therapeutischer Aufarbeitung seiner
Träume. Bald illustriert er jedoch schon seine Gedicht-Manuskripte und
verkauft sie an Liebhaber. "Jetzt wo die Geldverhältnisse mich als
Dichter fast brotlos machen", schreibt Hesse 1920 in einem Brief,
"beginne ich von der Malerei zu leben."
Zahlreiche Dichter malen und zeichnen wie auch umgekehrt, Künstler und
Bildhauer Literatur schreiben. Für Jean Cocteau ist Zeichnen nur „eine
andere Weise, die Linien zu tippen“, während Ezra Pound jeder
Kunstgattung einen eigenen Schwerpunkt zuordnet. Wer Bilder ausdrücken
will, wählt ihm gemäß die Form des Gedichts.
Wie wirken die einzelnen Kunstformen aufeinander? Wie beeinflussen sie
sich? Was verändert sich bei der Übertragung einer Idee, ist der
Übergang von Farbe und Form zum Wort überhaupt möglich? Der viertägige
online-Kurs "Im Transfer der Medien - Gedichte als Antwort auf Bild und
Skulptur" geht solchen Spuren nach.
Dichter-Maler und Maler-Dichter zeigen, wie sich die Künste gegenseitig
befruchten. Wie sie sich in ihrer Doppelbegabung äußern, hilft, auch
das Schreiben generell als Antwort auf Kunstwerke zu inspirieren. Das
fängt bei der Betrachtung eines Gemäldes, beim Begreifen einer Figur,
beim Zeilensprung eines Gedichtes an.
Einige Dichter und Künstler des Februar-Kurses begegnen Ihnen auch beim
diesjährigen Rätsel zum dritten Geburtstag des Newsletters. Hermann
Hesse ist da wie dort mit von der Partie: "Nicht, dass ich mich für
einen Maler hielte, aber das Malen ist wunderbar. Man hat nachher
nicht, wie beim Schreiben, schwarze Finger, sondern rote und blaue."
Das Rätsel - bei richtigem Lösungswort warten zwei themenbezogene
Bücher - können Sie unter dem folgenden Link herunterladen.
Einsendeschluss ist der 6. Dezember 2009.
Zu Kursausschreibung und zum Rätsel gelangen Sie hier:
<http://www.unternehmen-lyrik.de/kurse/lyrikthemen-online/>
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4. Inspirationsquelle und Info-Pool: Twitter
Twittern, das heißt, sich im "web" mit Gleichgesinnten zu vernetzen und
Nachrichten bis zu 140 Zeichen auszutauschen, ist bereichernd und
voller Tempo. Ein immenser Info-Pool steht zur Verfügung, auch wenn es
Belangloses auszusondern gibt. Neuland öffnet sich und die Kürze der
Nachricht fordert zur klaren Formulierung auf. Interessante Nachrichten
sind immer gefragt und laufen wie ein Eilfeuer durch die Runde.
Ich nutze Twitter vor allem für Informationen aus dem Literatur- und
Kultur(management)betrieb. Sie erfahren unter meiner Twitteradresse
Tipps für Veranstaltungen und Wettbewerbe, Hinweise auf interessante
Artikel oder Weiterbildungsmöglichkeiten. Dafür reicht bereits das
Anklicken des folgenden Links: <http://twitter.com/unternehmlyrik>
Wenn Sie sich selbst ins Twittern stürzen wollen, die Anmeldung geht
rasch und ohne großen Aufwand. Damit der Einstieg und Durchblick
leichter fallen, können Sie bei meiner "Text"-Kollegin Heide Liebmann
gutes Rüstzeug erhalten. Sie hat die wichtigsten Punkte in einem
Artikel zusammengefasst <http://bloat.me/l1ZI>. Sollten Sie bereits
twittern: Nehmen Sie - Terminus für Eingeweihte - die Verfolgung auf.
Ich ziehe nach!
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Der nächste Newsletter bringt Bücherneuigkeiten. Einen Vorgeschmack
erhalten Sie mit Norbert Sternmuts Lyrikband "Fadenwürde", zu dem sie
die Rezension von Kult-Herausgeber Karl Heinz Schreiber hier
<http://www.unternehmen-lyrik.de/newsletter/rezensionen/> nachlesen
können.
Es grüßt Sie herzlich
Ihre
Michaela Didyk
Sollten sich beim Öffnen der Seiten mit den Links Probleme ergeben,
können Sie die Informationen direkt auch unter
http://unternehmen-lyrik.de/newsletter/archiv aufrufen.
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(c) Michaela Didyk M.A.
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