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[Michaela-Didyk Newsletter] Frauen schreiben in eigenen Räumen

Michaela Didyk info at michaela-didyk.de
Sa Mär 7 23:14:20 CET 2009


Liebe Leserinnen und Leser,

der Equal Pay Day findet in der Schweiz am 10. März, in Deutschland am  
20. März und in Österreich am 16. April statt. Frauen werden allerorts  
mit roten Taschen auf das Ungleichgewicht der Entlohnung aufmerksam  
machen. Um auf den gleichen Betrag wie ein Mann zu kommen, müssen  
Frauen länderspezifisch den entsprechenden Zeitraum vom Jahresende bis  
März oder April länger arbeiten.
Kein Thema im Rahmen der Literatur? Oder doch? Virginia Woolf plädiert  
jedenfalls zu Beginn des 20. Jahrhunderts nicht nur für ein eigenes  
Zimmer, sondern auch für ein eigenes Einkommen, das unabhängig mache.  
Denn erst auf solcher Basis könne das Schreiben fließen. Ingeborg  
Bachmann gilt einige Jahrzehnte später vielen als Vorzeigefrau der  
Gruppe 47. Hilde Domin macht sich nach ihrer Rückkehr aus dem Exil der  
Dominikanischen Republik um einige Jahre jünger, um als Frau noch  
Chancen im Literaturbetrieb zu haben.
Ausgerichtet auf den internationalen Tag der Frau am 8. März steht der  
heutige Newsletter unter weiblichem Vorzeichen.

Auf eine inspirierende Lektüre!

<http://www.equalpayday.de>
bei amazon:
Virginia Woolf: Ein eigenes Zimmer <http://bloat.me/LUZ9>

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1. Ein Name für Frauenrecht: Olympe de Gouges
2. Frauenleben:  Aus Erfahrungen werden Erzählungen
3. Schreibende Frauen durch Jahrhunderte: Frauen Literatur Geschichte
4. Autorinnen: Im Netzwerk und Verband
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1. Ein Name für Frauenrecht: Olympe de Gouges

Als 1791 die neue Verfassung Frankreichs auf der Grundlage der  
"Erklärung der Menschen und Bürgerrechte" verabschiedet wird, ist dies  
Olympe de Gouges, 1748 als Marie Gouze in Montauban geboren, nicht  
genug. Sie veröffentlicht die "Erklärung der Rechte der Frau und  
Bürgerin"  und schickt sie an die Nationalversammlung.  Ihr weiblicher  
Gegenentwurf, mit dem sie den als natürlich angesehenen Ausschluss der  
Frau aus dem politischen Leben aufdeckt, wird ignoriert. Schon zuvor  
hat de Gouges Wandzeitungen und Pamphlete verfasst. Sie macht sich für  
Minderheiten stark. Inwieweit sie sich in den Frauenclubs, die es seit  
Ausbruch der Revolution 1789 gibt, engagiert, ist historisch nicht  
belegt. Ihr Einsatz für die Rechte der Frau, für deren Bildung,  
Eigentum und Beruf zeigt sich vor allem in ihrem Schreiben. Doch ihre  
Schmähschriften gegen Robespierre und Marat, vor allem ihre  
Wandzeitung, in der sie zu einer direkten Volkswahl aufzurufen  
versucht, bringen sie im Juli 1793 ins Gefängnis. Durch monatelange  
Haft krank und geschwächt, wird ihr vor dem Revolutionstribunal ein  
Verteidiger ihrer Wahl verweigert: Sie habe genug Hirn, um für sich  
selber zu sprechen. Am 3. November 1793 stirbt de Gouges unter der  
Guillotine und wird in einem Massengrab verscharrt.
Olympe de Gouges ist auf vielen Ebenen Kämpferin. Um 1770 kommt sie mit  
ihrem Sohn nach Paris. Ihr Ehemann, ein Verwalter und Wirt, an den sie  
16-jährig ohne ihre Zustimmung verheiratet wird, stirbt  kurz nach der  
Geburt des Kindes. Frei aus der ihr verhassten Bindung, blüht sie, von  
einem begüterten Freund finanziell unterstützt, in Paris auf. Zehn  
Jahre lebt sie als "femme galante" und nutzt die Zeit zu intensivem  
Selbststudium einschließlich der französischen Sprache, redet man im  
heimatlichen Languedoc doch okzitanisch. De Gouges' Salon ist  
Treffpunkt von Künstlern, Prominenz und Adel. Gleichwohl zieht sie  
Neider und Frauenhasser auf sich.
Während dieser Jahre beginnt Olympe zu schreiben. Ihr Debüt als "femmes  
des lettres" gibt sie 1784 mit dem Briefroman "Mémoire de Mme. de  
Valmont", in dem sie - hier gibt es andeutungsweise biografische Bezüge  
- die Lebensbedingungen illegitimer Geburt thematisiert und das  
männliche Privileg, sich ohne Vaterschaftsnachweis aller Pflichten zu  
entledigen, angreift. Ihr erstes Theaterstück "Zamor und Mirza", die  
Sklaverei anprangernd, wird nach jahrelangem Streit zwar in der Comédie  
Française aufgeführt, gerät jedoch durch Intrigen zum Skandal und wird  
für immer abgesetzt. Ob Politik oder Theater - es nicht nur de Gouges'  
Einbruch in eine Männerdomäne, die ihr Feinde schafft, sondern vor  
allem, dass sie stets mutig unter ihrem eigenen Namen in die  
Öffentlichkeit tritt.
De Gouges verfasst ihre Schriften und Stücke tagesaktuell und schnell.  
Von ihrem umfangreichen schriftstellerischen Werk ist jedoch nur ein  
Bruchteil erhalten. Fast nichts liegt in deutscher Übersetzung vor.  
Selbst in Frankreich läuft die Rehabilitierung der Frauenrechtlerin,  
Autorin und Philosophin sowie die wissenschaftliche Bearbeitung und  
Edition ihres Werkes nur zögerlich. In den 70ern von feministischen  
Wissenschaftlerinnen entdeckt, kehrt Olympe de Gouges nun allmählich  
mehr - 2008 jährte sich ihr 260. Geburtstag - ins Rampenlicht zurück.  
Ihr Leben wird erforscht, ihre Werke werden verzeichnet, Übersetzungen  
angeregt. Mit einem Link auf einen Artikel Hannelore Schröders sei  
zugleich auf deren Pionierleistung verwiesen, ebenso auf Viktoria  
Frysak, die im Rahmen ihrer Forschungsarbeit eine Internetseite  
betreibt, die Olympe de Gouges in ihren vielerlei Facetten würdigt.
"Zornig geboren" - nennt die Schweizer Theaterautorin Darja Stocker  
(*1984) ihr jüngstes Stück. Auch sie lässt sich von der historischen  
Gestalt de Gouges' anregen: »robespierre, möchtest du mit mir in der  
seine baden gehen? gezeichnet d.g.« Die Uraufführung unter der Regie  
von Armin Petras findet am 4. Juni 2009 bei den Ruhrfestspielen statt.

Hannelore Schröder:  
<http://www.fembio.org/biographie.php/frau/biographie/olympe-de-gouges/ 
 >
Viktoria Frysak: <http://olympe-de-gouges.info/index.htm>
Ruhrfestspiele:  
<http://www.ruhrfestspiele.de/veranstaltungen/veranstaltung_detail.php? 
ver_id=23&ter_id=79>
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2. Frauenleben: Aus Erfahrungen werden Erzählungen

Viermal im Jahr bespricht Roswitha Hofmann, Lyrikerin und Mitglied des  
Autorenkreises Allgäu, Neuerscheinungen in "Beckers Lesezeichen". Der  
Rezensionsseite von Unternehmen Lyrik steuert sie heute  
freundlicherweise und passend zum Thema zwei Frauenbücher bei:
"Schwalbennester" macht den Anfang. Christine Zuppinger, die Autorin  
des Buches über zwei Schwestern - zwei ledige Bäuerinnen - im  
Bayerischen Wald ist Ethnologin und selbst in der Gegend geboren. Sie  
lebte und forschte für einige Jahre in Sizilien und arbeitet heute in  
Berlin.
"Schwalbennester" ist Zuppingers Erstlingswerk als Autorin. Sie hat  
keine Geschichte erfunden, sondern erzählt von Maria und Zenzi. Zwei  
Jahre lang, bis zum Tod der beiden, führt Zuppinger, als sie das  
Vertrauen der 70-jährigen Schwestern gewonnen hat, Gespräche mit ihnen.  
Und insofern immer wieder unverheiratete Frauen dem Familienhof  
vorstanden, verfolgt die Autorin im Spiegel der beiden Bäuerinnen auch  
die Familiengeschichte der Frauen bis ins 19. Jahrhundert zurück.
Es entsteht keine fortlaufende Erzählung. Vielmehr formt sich aus  
Einzelstücken ein Gesamteindruck, der durch die Schwarzweiß-Fotos und  
die im Dialekt belassenen Zitate seine Wirkung entfaltet - durchaus mit  
Humor, wenn es beispielsweise um die Erfahrung eines Friseurbesuchs  
geht: "Einmal bin ich beim Friseur gwen, und da hab ich mir gedacht mei  
letzte Stund schlagt, wias da mein Kopf derfedert haben, und dann hab i  
in den Spiegel neigschaut und dann bin i gwesn wie ein Einhorn."
"60 Jahre und ein bisschen weiser: 21 Frauen erzählen" ist das zweite  
Buch, das Roswitha Hofmann auf ihrer Empfehlungsliste stehen hat. Ob -  
auch hier - einfache Bäuerin oder prominent wie Schauspielerin Senta  
Berger, die Journalistin Wibke Bruhns und Gesine Schwan, die für das  
Amt der Bundespräsidentin zur Wahl stand - Ute Karen Seggelke, Jahrgang  
1940, hat Frauen in den Sechzigern aus unterschiedlich biografischen  
und sozialen Hintergründen fotografiert und ihnen Fragen gestellt.  
Eines ist allen gemeinsam: Das herannahende Alter sehen sie gelassen.  
Neugierig und vital schöpfen sie aus ihrem reichen Erfahrungsschatz und  
setzen neue Schwerpunkte in ihrem Leben. Eine optimistische  
Frauengeneration stellt sich in diesem Band mit Fotoporträts und  
vielfältigen Lebensgeschichten vor.
Lassen Sie sich von Roswitha Hofmann weiteren Einblick in die beiden  
Bände geben: <http://www.unternehmen-lyrik.de/newsletter/rezensionen/>

bei amazon:
Christine Zuppinger: Schwalbennester: <http://bloat.me/MDrR>
Ute Karen Seggelke: 60 Jahre und ein bisschen weiser: 21 Frauen  
erzählen <http://bloat.me/DCgZ>

Beckers Lesezeichen in der Buchhandlung Johanna Glas:  
<http://bloat.me/2DBW>
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3. Schreibende Frauen durch Jahrhunderte: Frauen Literatur Geschichte

Die herkömmliche Einteilung in Epochen und Stilbegriffe kann bei einer  
Literaturgeschichte für Frauen nicht greifen. Zu sehr ist ihr Schreiben  
durch Brüche, beständige Neuanfänge und Diskontinuitäten bestimmt.  
Hiltrud Gnüg und Renate Möhrmann, die beiden Herausgeberinnen des (1999  
überarbeiteten) Bandes "Frauen Literatur Geschichte. Schreibende Frauen  
vom Mittelalter bis zur Gegenwart", beziehen daher Virgina Woolfs  
Postulat nach dem eigenen Zimmer in ihre Konzeption ein. Der  
Schreibraum - real oder geistig - wird zu einer wichtigen Bedingung  
weiblichen Schaffens, sei es das Kloster Hildegards von Bingen, das  
höfische Umfeld von Marie de France oder die spätere Salonkultur in  
Frankreich und Deutschland.  Doch meist ist solche Unabhängigkeit und  
Ermutigung durch die Umgebung nicht gegeben. Die "Quietschtür",  von  
der Jane Austin in ihrer Autobiografie schreibt, bringt es auf den  
Punkt: Sie kennzeichnet die Produktionsbedingung der meisten  
bürgerlichen Autorinnen bis weit ins 19. Jahrhundert. "Ohne eigenes  
Zimmer, oft auch ohne die elterliche Schreiberlaubnis, nutzten sie die  
wenigen 'leeren Stunden' des gemeinsamen Wohnzimmers einer zumeist  
großen Familie, um ihre Werke zu schreiben. Die 'Quietschtür' war das  
Warnsignal, bei dem das Manuskript unter der Tischdecke zu verschwinden  
hatte."
Feministische Forschung und Gender Studies bilden die Grundlage der  
Frauen Literatur Geschichte mit ihren mannigfaltigen Fachbeiträgen. Es  
zeigen sich über Epochen- und Nationalgrenzen hinweg die  
Entwicklungslinien weiblichen literarischen Schaffens. Neben den   
bereits erwähnten Räumen schriftstellerischer Selbstentfaltung rücken  
die Möglichkeiten des Schreibens und geschlechterspezifische  
Besonderheiten in den Blick. Welche Genres haben Frauen für sich in  
Anspruch genommen? Wie haben sie vorhandene "männliche" für sich  
angepasst: Tagebücher, Briefe, Memoiren, Reisebeschreibungen und Lyrik  
kristallisieren sich als Autorinnen-Schwerpunkte heraus. Bildungs- und  
Entwicklungsromane verzeigen sich aus traditioneller Gattungsvorgabe.  
Die "schreibenden Frauen vom Mittelalter bis zur Gegenwart" arbeiten  
sich in die männliche Domäne vor und entwerfen wie beim Hörspiel, der  
Performance, dem Cybertext, bei der erotischen Literatur oder dem  
Kriminalroman neue Sichtweisen und (Sub)Genres.
Von "Frauenliteratur" zu sprechen ist dabei nicht ganz unproblematisch.  
Das Wort wird seit dem 19. Jahrhundert als gönnerhafter Ausdruck und  
Gattungsbegriff für das Werk schreibender Frauen verwendet. Meist hängt  
ein entsprechendes Kapitel der regulären Literaturgeschichte an. Diese  
Spielart hat noch nicht ganz ausgedient. Hiltrud Gnügs und Renate  
Möhrmanns "Frauen Literatur Geschichte" kann daher bereits im Titel die  
Brüche und Lücken verdeutlichen, die auch beim Lesen einer  
"Literaturgeschichte" Freiräume und veränderte Zuordnungen herstellen.

bei amazon:
unbedingt auf die überarbeitete und erweiterte Auflage 1999 und später  
achten!
Hiltrud Gnüg und Renate Möhrmann (Hg.): Frauen Literatur Geschichte  
<http://bloat.me/DpZ7>
Taschenbuchausgabe:
<http://bloat.me/cTRT>
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4.  Autorinnen: Im Netzwerk und Verband

Dass es gemeinsam nicht nur besser gehen kann, sondern sogar Ziele erst  
erreicht werden, ist keine Neuigkeit. Dennoch bleibt manchmal die Qual  
der Wahl, welcher Gruppe man beitreten soll, oder blockiert die eigene  
Unentschiedenheit, sich Unterstützung - ob als Information,  
Ermunterung, Austausch oder Aktion  - zu holen. Die folgenden drei  
Adressen mögen Sie stellvertretend für vielerlei Möglichkeiten anregen,  
sich mit anderen Autorinnen regelmäßig zu treffen und Ihre  
Informations- und Kontaktbasis zu erweitern.
Die GEDOK ist das älteste und europaweit größte Netzwerk für  
Künstlerinnen aller Sparten. Der "Verband der Gemeinschaften der  
Künstlerinnen und Kunstförderer e. V." wurde 1926 von Ida Dehmel als  
"Gemeinschaft Deutscher und Österreichischer Künstlerinnenvereine aller  
Kunstgattungen" in Hamburg gegründet und ist heute in 23 deutschen  
Städten und Regionen sowie in Wien präsent. Anliegen der Mäzenin war  
es, die künstlerischen Talente von Frauen zu fördern. Der folgende Link  
bringt Sie zu weiteren Informationen: <http://www.gedok.de/08/>
"In allen Zeiten haben sich Schriftstellerinnen in die Themen ihrer  
Gegenwart eingemischt, für ihre Rechte und ihren Platz in der Welt  
gestritten, schreibend und im Austausch miteinander." Die  
Autorinnenvereinigung e.V., 2005 in Berlin gegründet, folgt dieser  
Tradition. Als "das erste und einzige Netzwerk für Schriftstellerinnen  
und Autorinnen aller Genres, die in deutscher Sprache schreiben und  
publizieren" gilt es hier, "ein Netzwerk [zu[ schaffen für Information  
und Solidarität, für Fragen und Antworten zu allem, was sich im  
beruflichen Alltag einer Autorin ergibt." Aufmerksamkeit für die Arbeit  
von Schriftstellerinnen soll so erreicht werden. Denn "als Käuferinnen  
stellen Frauen entscheidende Mehrheiten, halten mit ihrer Leselust,  
ihrem Geld den Buchmarkt am Leben. Als Autorin kann nur eine Minderheit  
vom Schreiben als Beruf leben." Die eigenen Interessen gemeinsam zu  
vertreten und die Isolation des Arbeitens und Wissens zu verringern,  
ist daher Hauptziel. Hier können Sie von der spannenden Arbeit der  
Autorinnenvereinigung e.V. noch mehr erfahren:  
<http://www.autorinnenvereinigung.de/>
In weniger festen Strukturen verankert, doch nicht minder rege und  
erfolgreich, ist die FrauenEdition München. "Angefangen hat es mit  
einer Irritation: Warum nur 4 Frauen unter den 50 Autoren der  
SZ-Edition?" Fabienne Pakleppa und Rita Winhart setzen auf  
Eigenengagement: Seit 2005 trifft sich eine offene Gruppe von  
inzwischen gut 200 Frauen nach dem Motto "Münchner Frauen und Münchner  
Künstlerinnen präsentieren sich und große Autorinnen." Wenn Sie dazu  
kommen möchten, hier der Link: <http://www.frauenedition.com/>
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Der nächste Newsletter hat den Tag der Lyrik im Blick. Ich wünsche  
Ihnen - vielleicht kehrt bis dahin doch auch der Frühling ein - eine  
gute Zeit.
Herzliche Grüße
Ihre
Michaela Didyk


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